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Baugrund
Vor der Ausführung von Abdichtungsmaßnahmen muss der Baugrund hinsichtlich seiner Eignung überprüft werden. Besonderes Augenmerk ist dabei z. B. auf eventuell noch vorhandene Vegetation, ausreichende Tragfähigkeit, Verdichtungsgrad, Verformungsverhalten, Gleitsicherheit und Ebenheit des Bodens sowie die Profilierung des Geländes zu legen.
(1) Profilierung des Baugrundes:
Um Dichtungsbahnen gleichmäßig zu verlegen, muss auf die Ebenheit des Bodens geachtet werden. Der Baugrund muss frei von grobkörnigem und scharfkantigem Gestein sein. Restteile von Gehölzwurzeln müssen entfernt werden.
Organische Stoffe die verfaulen haben Einfluss auf den Verdichtungsgrad des Bodens, können Gase entwickeln und müssen vor dem Einbau der Abdichtung entfernt werden.
Eine Verbesserung des Baugrundes kann ggf. durch Bodenaustausch erreicht werden.
Eine Verdichtung des Bodens ist in allen Fällen vor den Abdichtungsarbeiten erforderlich.
(2) Formgebung der Böschungen:
Die Neigung der Böschung ist an die Gleitsicherheit des Bodens anzupassen. Böschungsneigungen steiler als 1:3 sollen nicht ausgebildet werden.
Die Abdichtung ist keine Sicherung gegen das Abrutschen der Böschung.
(3) Stabilisierung des Baugrundes:
Gegebenenfalls ist der Baugrund z. B. mit einer Bitumen-Emulsion zusätzlich zu stabilisieren.

