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E
Eigenschaftsklasse ist eine Abstufung thermischer und mechanischer Produkteigenschaften, der die Abdichtungsprodukte aufgrund ihrer spezifischen Stoffeigenschaften zugeordnet werden können.
Eigenüberwachung ist die werkseigene Produktionskontrolle. Sie ist Voraussetzung für die Übereinstimmungs- bzw. Konformitätserklärung des Herstellers. Prüfumfang und -häufigkeit sind in DIN V 52144 und den europäischen Normen geregelt.
Einbaumenge ist die Menge Klebemasse, Asphaltmastix, kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung oder Deckaufstrichmittel im eingebauten Zustand.
Einbauteil ist ein Bauteil oder Element, das Dachdeckungen oder -abdichtungen nur in Teilschichten durchdringt, z. B. Sicherheitsdachhaken oder Absturzsicherungen.
Einbautemperatur ist die Temperatur der Abdichtungsstoffe beim Einbau.
Einbettung der Abdichtung ist die hohlraumfreie Lage der Abdichtung zwischen Abdichtungsuntergrund und Schutzschicht, ohne dass die Abdichtung einen nennenswerten Flächendruck erfährt.
Einlage (s. Trägereinlage)
Einlagige Verlegung von speziell entwickelten Polymerbitumenbahnen ist eine Anwendung entsprechend DIN 18531.
Einpressung der Abdichtung ist die hohlraumfreie Lage der Abdichtung zwischen zwei festen Bauteilen, wobei die Abdichtung einem ständig wirkenden Flächendruck ausgesetzt ist.
Einschaliges Dach (s. nichtbelüftetes Dach)
Eintauchtiefe ist die Höhendifferenz zwischen der tiefsten abzudichtenden Bauwerksfläche und dem Bemessungswasserstand.
Elastomerbitumenbahnen (PYE) sind Bitumenbahnen, deren Deckschichten aus mit Elastomeren modifiziertem Bitumen bestehen.
EPS bedeutet Expandiertes Polystyrol. Es wird in Form von Hartschaum als Plattenware für die Wärmedämmung eingesetzt (DIN EN 13163).
Erneuerung des Dachaufbaus ist eine Maßnahme zum kompletten Ersatz eines nicht mehr funktionstüchtigen oder eines verbesserungsbedürftigen Dachaufbaus.
Erneuerung der Dachabdichtung ist eine Maßnahme zum Ersatz einer nicht mehr funktionstüchtigen Dachabdichtung.
Erweichungspunkt ist eine Temperaturmaßzahl für das Fließverhalten von Bitumen bei hohen Temperaturen. Er wird nach Ring- und Kugelmethode (RuK) geprüft (DIN EN 1427).
exPS (s. XPS)
Extensivbegrünung ist eine Begrünungsart für eine Dachfläche mit anspruchslosem, niedrigem, pflegearmem Bewuchs, z. B. Sedumpflanzen. Charakteristisch sind geringe Aufbauhöhe und geringes Gewicht. Sie ist eine Form des Oberflächenschutzes. Die Funktion als Auflast zur Windsogsicherung muss gesondert nachgewiesen werden.

