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Höchste Anforderungen an Dächer und Bauwerksabdichtungen
Auf der ganzen Welt wurde in den letzten Jahrzehnten eine drastische Zunahme von klimabedingten Katastrophenschäden registriert. Immer mehr Beobachtungen und fundiertere physikalische Modellrechnungen belegen, dass viele atmosphärische und hydrosphärische Vorgänge ständig neue Extremwerte annehmen und sich die Überschreitungswahrscheinlichkeiten für bestimmte Grenzwerte deutlich erhöhen.
Der von den weltweit tätigen Wissenschaftlern bestätigte Klimawandel wird zum Teil immer noch in Frage gestellt. Dies geht einher mit häufigen Fehlinformationen. So ist die Behauptung falsch, dass die Erdrotation durch den Klimawandel beschleunigt würde. Dies findet tatsächlich nur im Winter statt verursacht durch den Laubfall und die höhere Masse nahe dem Erdmittelpunkt und hat auch keine schädliche Auswirkung auf die Erde oder die Lebewesen. Der Klimawandel an sich allerdings schon.
Das Jahr 2007 war nach 2000 das zweitwärmste Jahr seit dem Beginn systematischer Temperaturmessungen. Und nach der Entwicklung der letzten Jahre wird von Experten auch zukünftig eine weitere Zunahme der Durchschnittstemperatur prognostiziert. „Gerade Deutschland wird auch künftig davon nicht ausgenommen bleiben. Die Zahl an Hitzewellen, Stürmen, Sturmfluten, Überschwemmungen, Unwettern und heftigen Hagelschlägen haben deutlich zugenommen“, so der Dipl. Meteorologe Dr. Gerhard Berz, Münchener Rück. So stiegen die volkswirtschaftlichen Schäden in den vergangenen Jahren teilweise um mehrere Milliarden Euro.
Gerade Gebäudedächer, genauer gesagt deren Dachabdichtungen, müssen
auf diese Trends reagieren. So ist es dringend erforderlich, den höheren Sommertemperaturen und den drohenden Belastungen durch Starkregenfälle, Hagel und Schnee gleichermaßen Paroli zu bieten. Besonders bei den heute schon spürbar stärkeren Hagelschlägen steht die „Perforationssicherheit“ bei der Dachabdichtung an erster Stelle. Dr. Rainer Henseleit, Geschäftsführer des vdd Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen e.V., verdeutlicht: „Wir bauen heute mit dem Wissen aus der Vergangenheit. Wir müssen aber jetzt schon alle Daten und alles Wissen aus Klimaforschung etc. extrapolieren und das Ergebnis dann für die Zukunft umsetzen.“ Gerade hier haben Polymerbitumen- und Bitumenbahnen klare Vorteile und konnten sich schon bei zahlreichen Hagelunwettern bewähren.

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